April 2015

Hauptversammlung mit Hegeschau

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 18. April um 18:30 Uhr in die Gemeindehalle Althütte. Tagesordnung: Begrüßungen, Totenehrung, Grußworte von Bürgermeister Reinhold Sczuka, FD Martin Röhrs, Landtagspräsident Wilfried Klenk (CDU), MdL Wilhelm Halder (Grüne), Kreisrat Willy Härtner (Grüne) und Kreisrat Jürgen Hestler (SPD), Bericht des KJM, Verleihung Jägerbriefe, Ehrungen, Wahlen Presseobleute, Tätigkeitsberichte, Kassenbericht u. Kassenprüfung, Entlastung Vorstand, Anträge und Verschiedenes.
Anträge sind bei KJM Werner Stark, Im Vogelsang 10, 71577 Großerlach bis zum 5. April 2015 schriftlich einzureichen.
Die Öffentlichkeit ist am 19. April von 11-17 Uhr eingeladen. Um 14 Uhr Vorstellung des Jagdhundewesens im Außenbereich. Das „Lernort Natur Mobil“ steht für Kinder ab 11:30 Uhr bereit. Bewirtung an beiden Tagen. Musikalische Umrahmung durch die Backnanger Jagdhornbläser unter Leitung von Werner Arndt und Peter Wilz. Ausrichter ist der HR Weissacher Tal.


Großkundgebung in Stuttgart

Über 50 Teilnehmer der KJV nahmen an der sehr erfolgreichen Kundgebung am 4. März auf dem Schlossplatz teil, um die Aktion der Jäger im Land zu unterstützen. Einige hatten sogar eigene Plakate erstellt und mitgebracht. Dafür herzlichen Dank!

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Hundewesen

Der Vorbereitungskurs für Hundeführer zur Erlangung der allgemeinen Brauchbarkeit beginnt am Samstag, 11. April. Anmeldung bei Lothar Glass, Kontaktdaten siehe Homepage.


Schießwesen

Mittwoch, 8. April von 18:30 – 21:30 Uhr 100m , Keiler; Hase. Aufsicht Fa. Retter.
Samstag, 18. April von 9:00 – 12:00 Uhr 100m, Keiler, Hase, Tauben. Aufsicht HR 4.


Jagdhornbläser

Auch eine Abordnung der Jagdhornbläser unter der Leitung von Werner Arndt waren besonders früh angereist und bliesen bereits vor 9 Uhr bei der Großkundgebung in Stuttgart der Politik den Marsch. Um 5 vor 12 unterstützten sie dann gemeinsam mit den anderen insgesamt 450 Bläsern die angereiste Jägerschaft tatkräftig.

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Hegering Backnang

Stammtisch Mittwoch, 8. April, 20 Uhr, Schützenhaus, Allmersbach a.W.


Hegering Weissacher Tal

Bei der Hegeringversammlung am 27. Februar konnte stv. HR-Leiter Götz, der den kurzfristig erkrankten HR-Leiter Dr. Blaich vertrat, in Waldenweiler über 30 Teilnehmer begrüßen. Im Anschluß an die Versammlung fand ein sehr informatives Abfangseminar durch Martin Jeske statt, wo viele interessante Aspekte beleuchtet wurden. Bei Interesse kann dieses Seminar gerne wiederholt und um einen praktischen Teil ergänzt werden.
Am 28. Februar fand ein von Martin Klenk organisiertes Abbalgseminar unter der Leitung von Christian Schweizer im „Waldeck“ in Siebenknie statt. Themen waren vor allem das richtige und vollständige Abbalgen nicht nur zur Pelz- sondern auch zur Präparategewinnung, sowie das fachgerechte Zerwirken. Alle Teilnehmer konnten viel Praktisches beim Streifen und Zerwirken erlernen und ihr Fachwissen vertiefen. Auch dieses Seminar kann bei Interesse gerne wiederholt werden.

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Hegering Sulzbach

Stammtisch Donnerstag, 2. April, 20 Uhr, Gasthof „Zur Eisenbahn“ Sulzbach/Murr.
Außerordentlicher Stammtisch am Donnerstag den 23. April um 19 Uhr im neuen Schießstand der KJV-Backnang in Allmersbach am Weinberg. Reiner Eblen stellt uns den neu erbauten Schießstand mit den zugehörigen Aufenthalts- und Sozialräumen exklusiv vor. Auch kann die eigene Waffe mitgebracht werden, um Kontrollschüsse abzugeben und die Anlage zu testen. Für eine kleine Bewirtung mit Getränken und Vesper ist gesorgt.


Hegering Murrhardt

Zum Ende der Fuchswoche fand in gewohnter Weise am 8. Februar in Karnsberg ein Schiessen auf die Ehrenscheibe statt. Unter 22 Teilnehmern war, wie bereits im Vorjahr, die beste Schützin Beate Noller. Auf den Plätzen folgten ihr Andreas Reber und Wilfried Jaschke.

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Stammtisch Dienstag, 7. April, 20:00 Uhr, Gasthaus Stern in Hinterwestermurr.


Wir gratulieren

zum 92. Geburtstag Gerhard Buhl aus Oberrot, zum 75. Geburtstag Günter Holz aus Bietigheim-Bissingen und Siegfried Häfele aus Murrhardt, zum 60. Geburtstag Norbert Böse aus Backnang, zum 50. Geburtstag Armin Packmor aus Auenwald, Rudolf Schächer aus Beilstein und Holger Siegel aus Sulzbach/Murr.


Wir trauern

um unser Mitglied Roland Wilz aus Kirchenkirnberg. Er war lange Jahre Mitglied des Prüfungsausschusses und der Bläser. Mit seinen Kochkünsten hat er sehr viele unserer Hauptversammlungen kulinarisch begleitet. Wir verlieren mit ihm einen wertvollen Jagdkameraden und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


Bericht der Backnanger Kreiszeitung vom 20.04.2015:

„Gesetzgeber haben keine Ahnung“

Jäger sind verärgert über Bürokratisierung und Fütterungsverbot – Langjährige Mitglieder der Kreisjägervereinigung geehrt

ALTHÜTTE. Bürokratisierung, die Unmöglichkeit der Fütterung von Wildtieren, eingeschränkte Jagdzeit beim Fuchs – das sind nur einige Punkte, die das neue Jagd- und Wildtiermanagement seit 1. April dieses Jahres mit sich bringt. Die Betroffenen sind wütend, auch deshalb, weil sie bei der Gesetzgebung außen vor gelassen wurden. Dabei sind gerade sie es, die eine umfangreiche Prüfung ablegen müssen und sich um Flora und Fauna und den Schutz bedrohter Tierarten im Wald kümmern.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Hauptversammlung der Kreisjägervereinigung Backnang am Samstag unter dem Zeichen des umstrittenen neuen Jagdgesetzes stattfand. Kreisjägermeister Werner Stark nannte das Gesetz eine Farce und verdeutlichte dessen negative Auswirkungen auf die Tierpopulation im Wald. Beispielsweise dürften durch das Fütterungsverbot selbst in Notzeiten die Tiere nicht gefüttert werden. Vor allem im Winter wird das problematisch, da in dieser Zeit die Rehe trächtig sind. Stark führte aus, dass die Gesetzgeber im Gegensatz zu den Jägern keine Ahnung haben, was ein wirkliches Jagdgesetz ist, und erntete damit großen Beifall.

Auch Politiker aus den verschiedensten Parteien waren eingeladen und sprachen vor den Mitgliedern der KJV. Nachdem Reinhold Sczuka, Bürgermeister der Gemeinde Althütte, das neue Jagdgesetz in seiner Rede bereits angeschnitten und kritisiert hatte, betonte auch Wilfried Klenk von der CDU wie sein Vorredner die Wichtigkeit der Jäger für den Naturschutz. „Das neue Gesetz ist ein Schlag gegen das Engagement der Jäger, denn durch die Hintertür werden Fakten geschaffen, die erhebliche Einschränkungen mit sich bringen.“ Damit sprach er sowohl an, dass die Eigenverantwortung der Jäger beschnitten wurde, als auch die Tatsache, dass diese nicht in die Gesetzgebung mit einbezogen wurden.

Kreisrat Jürgen Hestler von der SPD berichtete von Verbesserungen für die Jäger durch seine Partei, nachdem Volker Götz vor über einem Jahr mit ihm geredet und ihn überzeugt hatte. Zudem begrüße er, dass die Jäger wegen der Wildfütterung vor das Verfassungsgericht gehen wollen.

Aber auch die Gegenseite sollte Gehör finden. Aus diesem Grund wurde der Landtagsabgeordnete Willi Halder von den Grünen eingeladen, der gleich zu Beginn einräumte, dass er froh sei, bei der Hauptversammlung überhaupt sprechen zu dürfen. Er betonte, dass das neue Gesetz die Vorgaben von Bund und EU aufgreife. Weder werde die Jagd dem Naturschutz untergeordnet noch sei es umgekehrt. Halder sprach auch die Demonstration in Stuttgart an und betonte, dass diese nicht spurlos an der Politik vorbei gegangen sei. Auch Forstdirektor Martin Röhrs vom Landratsamt war eingeladen, allerdings konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein.

Selbst bei den Tätigkeitsberichten der Obleute war das neue Jagdgesetz immer wieder Thema. So kritisierte Werner Arndt, Obmann der Jagdhornbläser, die Politiker, da sie keine Kenntnisse von den Tätigkeiten der Jäger haben. Auch Presseobmann Volker Götz verurteilte die praxisfernen Regeln und betonte, dass der Jagdverband bereits ein anerkannter Naturschutzverbund ist. „Wir hoffen, dass die Politiker merken, wo bei uns der Zahn wehtut“, fasste Werner Stark das Anliegen der Jäger zusammen.

Ein weiterer zentraler Punkt auf der Hauptversammlung war der Bau der neuen Schießanlage. Wolfgang Kara, der für das Schießwesen zuständig ist, gab einen detaillierten Bericht von der Errichtung der Anlage, bei deren Bau es immer wieder zu Verzögerungen kam. Reiner Eblen, der Projektleiter des Schießstandes, war aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend. Und so übernahm Volker Götz die Präsentation der Anlage, die voraussichtlich ab Mai in Betrieb genommen wird. Trotz Verzögerungen wird die Finanzierung der Schießanlage im Rahmen bleiben. Des Weiteren wurde 2014/15 die Jagdschule zertifiziert. Sie konnte einen beachtlichen Notendurchschnitt von 1,2 erreichen.

Auch wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Werner Bergmüller (Aspach, 60 Jahre Mitgliedschaft), Fritz Lämmle (Burgstetten, 50), Werner Wolf (Murrhardt, 40), Fritz Kübler (Backnang, 40), Max Neugebauer (Kirchberg, 40) und Siegmund Beham (Leutenbach, 25). Darüber hinaus wurde Werner Arndt für 20 Jahre Mitgliedschaft bei den Jagdhornbläsern geehrt.

Julia Hönig, die für die Jugendarbeit verantwortlich ist, berichtete von der steigenden Nachfrage nach Waldprojekten bei Kindergarten- und Schulkindern. Sie bot am Sonntag, an dem die Öffentlichkeit eingeladen war, auch das „Lernort Natur Mobil“ für Kinder an. Darüber hinaus wurde am Sonntagnachmittag im Außenbereich der Gemeindehalle das Jagdhundewesen vorgestellt. Gezeigt wurden die gängigen Jagdhunderassen vom Welpen bis zum fertig ausgebildeten Jagdgebrauchshund.

Sowohl die Versammlung als auch der offene Sonntag wurden von den Jagdhornbläsern unter Leitung von Werner Arndt und Peter Wilz musikalisch umrahmt.

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Vorstellung von Jagdhunden: Beim Kreisjägertag wurden die gängigen Rassen vom Welpen bis zum ausgebildeten Gebrauchshund gezeigt.
Foto: J. Fiedler

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Jungjäger mit überreichtem Jägerbrief (von links): Ulrich Bauer, Kreisjägermeister Werner Stark, Dr. Uwe Kühnle, Helmuth Brantsch, Thomas Müller, Christoph Kübler, Jennifer Reichelt, Tamara Kurz und Lehrgangsleiter Konrad Dolderer. Auf dem Foto fehlen: Axel Bauer, Daniel Feil, Monika Helminger, Uwe Knödler, Christian Wolz und Dieter Schnirpel.
Foto: privat

Quelle: Backnanger Kreiszeitung / Autor: Lisa Nack
Link: http://www.bkz-online.de/node/853554


Bericht von der Hauptversammlung
am 18. April 2015 in Althütte

Bürokratisierung, die Unmöglichkeit der Fütterung von Wildtieren, eingeschränkte Jagdzeit beim Fuchs – das sind nur einige Punkte aus dem neuen Jagdrecht, die bei der Hauptversammlung zentrales Thema waren. KJM Werner Stark nannte das Gesetz eine Farce. Er stellte fest, dass die Gesetzgeber keine Ahnung haben, was ein brauchbares Jagdgesetz ist und erntete damit großen Beifall.

Auch Politiker aus den verschiedensten Parteien waren eingeladen. Nachdem Bürgermeister Reinhold Sczuka das neue Jagdgesetz in seiner Rede kritisiert hatte, betonte auch MdL Wilfried Klenk (CDU) die Wichtigkeit der Jäger für den Naturschutz. „Das neue Gesetz ist ein Schlag gegen das Engagement der Jäger, denn durch die Hintertür werden Fakten geschaffen, die erhebliche Einschränkungen mit sich bringen.“ Damit sprach er sowohl an, dass die Eigenverantwortung der Jäger beschnitten wurde, als auch die Tatsache, dass diese nicht ausreichend in die Gesetzgebung mit einbezogen wurden.
Kreisrat Jürgen Hestler (SPD) berichtete von Verbesserungen für die Jäger durch seine Partei, nachdem auch er in persönlichen Gesprächen überzeugt wurde. Zudem begrüße er, dass die Jäger wegen der Wildfütterung vor das Verfassungsgericht gehen wollen.
Aber auch die Gegenseite sollte Gehör finden. MdL Willi Halder (Grüne) betonte, dass das neue Gesetz die Vorgaben von Bund und EU aufgreife, blieb bei Details jedoch wenig konkret. Er sprach auch die Demonstration in Stuttgart an und betonte, dass diese nicht spurlos an der Politik vorbei gegangen sei.

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(v.l.n.r: Kreisrat Jürgen Hestler, MdL Willi Halder, MdL Wilfried Klenk, Bürgermeister Reinhold Sczuka)

Selbst bei den Tätigkeitsberichten der Obleute war das neue Jagdgesetz immer wieder Thema. So kritisierte Bläserobmann Werner Arndt die Politiker und forderte, dass sie mehr die Bedürfnisse der Menschen im ländlichen Raum berücksichtigen müssen. Ein weiterer zentraler Punkt war der Bericht von Schießobmann Wolfgang Kara zum Bau der neuen Schießanlage. Des Weiteren wurde die Jagdschule mit einem beachtlichen Notendurchschnitt von 1,2 zertifiziert.
Nach Verleihung der Jägerbriefe an die Jungjäger durch stv. KJM Konrad Dolderer wurden verdiente Mitglieder geehrt.

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(Jungjägerkurs 2013/2014 bei der Verleihung der Jägerbriefe)

Die goldene Nadel für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielt Werner Bergmüller aus Aspach, für 50 Jahre Fritz Lämmle aus Burgstetten, für 40 Jahre Fritz Kübler aus Backnang, Max Neugebauer aus Kirchberg und Werner Wolf aus Murrhardt. Die Silberne Nadel für 25 Jahre erhielt Siegmund Beham aus Leutenbach. Bläserobmann Werner Arndt wurde für 20 Jahre Jagdhornblasen geehrt.
Am Sonntag schloss sich die traditionelle Hegeschau an, die wie die HV von den Klängen der Backnanger Jagdhornbläser und der Hundegruppe begleitet wurde. Am Sonntag wurde ganztägig von „Jule“ Hönig der Lernort-Natur-Anhänger betreut.


Einladung an alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Samstag 18. April um 18:30 Uhr in der Gemeindehalle Althütte

Tagesordnung:

1) Begrüßung durch die Jagdhornbläser
2) Begrüßung durch Kreisjägermeister Werner Stark
3) Totenehrung (Jagd vorbei, Halali)
4) Grußworte:

  • Herr Bürgermeister Reinhold Sczuka
  • Herr Forstdirektor Martin Röhrs, Landratsamt Rems-Murr-Kreis Fachbereich Forst
  • Herr Landtagspräsident Wilfried Klenk CDU
  • Herr MdL Wilhelm Halder Bündnis90/GRÜNE
  • Herr Kreisrat Jürgen Hestler SPD

5)   Bericht des Kreisjägermeisters 2014/2015
6)   Verleihung Jägerbrief an die Jungjäger
7)   Ehrungen der Jubilare
8)  Wahlen
9)   Tätigkeitsberichte der Obleute, Schießstand A.a.W.
10)   Kassenbericht des Schatzmeisters, Bericht der Kassenprüfung
11)   Entlastung des Vorstandes und Schatzmeisters
12)   Behandlung von Anträgen der Mitglieder
13)   Verschiedenes

Anträge sind bei KJM Werner Stark, Im Vogelsang 10, 71577 Großerlach bis zum 5. April 2015 schriftlich einzureichen.

Die Öffentlichkeit ist am Sonntag, den 19. April  von 11:00 – 17:00 Uhr eingeladen.

Im Außenbereich der Gemeindehalle wird um 14:00 Uhr das Jagdhundewesen vorgestellt. Gezeigt werden die gängigen Jagdhunderassen vom Welpen bis zum fertig ausgebildeten Jagdgebrauchshund.

Das „Lernort Natur Mobil“ steht für die Kinder ab 11:30 Uhr bereit.

Hauptversammlung und der offene Sonntag werden vom Hegering Weissacher Tal ausgerichtet.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen gesorgt, musikalische Umrahmung durch die Backnanger Jagdhornbläser unter Leitung von Werner Arndt und Peter Wilz.

Werner Stark – Kreisjägermeister