Archiv Hundeausbildung

Hundewesen

Ab sofort kann hier das Formular zur Nennung zur Brauchbarkeitsprüfung heruntergeladen werden.

pdficon_large Das Formular als Word-Dokument zum Ausfüllen am PC

pdficon_large Das Formular als PDF-Datei zum Ausdrucken


Nachsuchengespann wird Suchensieger

Das Gespann Thorsten Stark mit seinem Brandlbrackenrüde „Balu vom Radmertal“ wurde Suchensieger bei der Verbandsfährtenschuhprüfung der Brackenzuchtvereine.
Wir gratulieren den beiden zu diesem außergewöhnlichen Erfolg!

Verbandsfährtenschuhprüfung der Brackenzuchtvereine im Hochspessart – Meisterschaft auf der roten Fährte

Am 24. Juni 2017 veranstalteten die Brackenzuchtvereine im JGHV ihre 13. gemeinsame Verbandsfährtenschuhprüfung (VFsP) im Spessartforstbetrieb Rothenbuch. Mit 14 gemeldeten Gespannen dürfte diese Fährtenschuhprüfung die größte ihrer Art in Deutschland gewesen sein. Was Anspruch bzw. Schwierigkeitsgrad angeht, so ist der Spessart mit seinen regional hohen Wilddichten und damit zahlreichen Verleitungen eine besondere Herausforderung. Ausrichtender Verein war in diesem Jahr der Verein Jagd-Beagle e.V.
Regen gab es im Spessart in den vergangenen Wochen kaum und die Temperaturen waren bei 25 bis 30 °C sommerlich heiß. Dazu wehte ein leichter Wind. Demzufolge war der Boden staubtrocken. Abseits der Wege versank man knöcheltief im trockenen Buchen- und Eichenlaub. Warum veranstaltet man eine Prüfung im Sommer bei diesen schwierigen Bedingungen? Diese Frage wurde von Gästen nicht nur einmal gestellt. Dabei liegt die Antwort doch nahe. Natürlich wird auch im Sommer gejagt, besonders wenn die Sauen im Feld zu Schaden gehen. Liegt das Stück nicht gleich, ist man auch hier auf Hunde angewiesen, die mit derart schwierigen Bedingungen fertig werden.
An einer VFsP dürfen Hunde teilnehmen, die mindestens 2 Jahre alt sind. Sie müssen über einen Lautnachweis verfügen sowie schussfest sein. Die Prüfung soll durchgeführt werden in Wäldern mit guten Schalenwildbeständen, wobei mit „gut“ eine Wilddichte gemeint ist, die auch ausreichend Verleitfährten garantiert. Die Fährten im Spessart werden mit Fährtenschuhen und Schwarzwildschalen getreten und sie sind mindestens 1000 m lang. Maximal 100 ml Schweiß werden auf den ersten 50 m nach dem Anschuss sowie im Verlauf nur in 4 Tropfbetten verwendet. Den Anschuss muss das Gespann in einem Bereich von 30 x 30 m selbst finden.
Von den 14 gemeldeten Gespannen traten am 24. Juni dann 12 in den Wettstreit um die beste Nachsuchenleistung auf der 20- oder 40-Stundenfährte. (3 Brandlbracken, 3 Beagle, 2 Tirolerbracken, 2 Alpenländische Dachsbracken, 1 Westfälische Dachsbracke, 1 Schwarzwildbracke). Die Arbeit erfolgte in 5 Richtergruppen. Bei seiner Begrüßung betonte Prüfungsleiter Hans Stark, dass in der Vergangenheit von den angetretenen Gespannen nie mehr als die Hälfte zum Stück fanden. Im Vorjahr war es gar nur ein Viertel.
Bei der Riemenarbeit, mussten sich die Führer ganz auf ihre Hunde verlassen, Wer dabei seinen Hund nicht lesen konnte, war sehr schnell verlassen. Allzu interessant waren die zahlreichen frischen Verleitungen. Nicht selten führten die Fährten vorbei an frisch angenommenen Suhlen oder durch Bereiche, in denen die Sauen noch in der Nacht zuvor frisch gebrochen hatten. Teilweise kam Wild während der Riemenarbeit in Anblick.
Die Statistik der Vorjahre wurde auch 2017 bestätigt. Von den 12 angetretenen Gespannen fanden nur 6 zum Stück. Suchensieger (FS /I) wurde der Brandlbrackenrüde Balu vom Radmertal, der seinen Führer Thorsten Stark auf der 40-Stundenfährte in beeindruckenden 24 Minuten zum Stück führte. Sie nehmen den Wanderpokal, einen Sauerländer Halbmond, für ein Jahr mit nach Hause.

Die weiteren Ergebnisse:
Brandlbracke Alma vom Rothmundstann – Matthias Lachenmayer, FS I (1. Preis)
Beagle, Merle vom Trappenfeld – Dr. Volker Breuhaus, FS I (1. Preis)
Tirolerbracke, Billa vom Bleichhölzle – Erhard Oberdorfer, FS II (2. Preis)
Westfälische Dachsbracke, Tibia vom Kaufunger Wald – Barbara Schäfer, FS II (2. Preis)
Alpenländische Dachsbracke, Ibs aus dem Burgwald – Alexandra Freiin von Bischoffshausen, FS II (2. Preis)
Wirklich knapp das Ziel verfehlten Beaglehündin Eyla aus der Göhrde mit ihrem Führer Kristian Möller. Sie bekamen den dritten und damit finalen Abruf, nachdem sie kurz vor dem Fährtenende einer Verleitung folgten und nur 5 m am ausgelegten Frischling vorbei arbeiteten.
Wie man eine Fährte sprichwörtlich ausbuchstabiert, demonstrierte eindrücklich Beaglehündin Merle vom Trappenfeld. Dr. Volker Breuhaus behielt die Nerven, wenn seine Hündin im frisch durchwühlten Waldboden die vielen Verleitungen akribisch und mit einer Seelenruhe untersuchte. Erst wenn sie jeweils damit fertig war, kam sie zurück auf die Fährte um dieser dann zügig zu folgen.
Die Alpenländische Dachsbracke Ibs aus dem Burgwald gönnte sich gar eine Pause und untersuchte im Fährtenverlauf zur Abwechslung tiefgründig einen anscheinend interessanteren Mäusewechsel. Nachdem die Grabarbeiten abgeschlossen waren, setzte er seine Suche problemlos fort.
Alle Beteiligten konnten an diesem Tag beeindruckende Leistungen von Hunden und Führerinnen und Führern sehen. Wieviel Fleiß und Mühe in den Vorbereitungen steckte, können wahrscheinlich nur Hundeführer erahnen, die selbst einmal auf einer solchen Prüfung geführt haben.
Zum festen Programm an diesem Wochenende im Spessart gehört auch eine Schulungsveranstaltung am Vorabend der Prüfung. Diesmal referierte Wolfgang Kommallein vom Klub Tirolerbracke zum Einsatz von Stöberhunden auf Bewegungsjagden. Seinen Ausführungen lagen interessante Untersuchungen zugrunde, bei denen die Laufwege aller Hunde auf Bewegungsjagden mit Drückjagdständen und Wildbeobachtungen zusammengebracht wurden. Die anschließende Diskussion führte von geeigneten Rassen und Anforderungen wie Spurlaut und Fährtenwille bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen. Einig waren sich die Anwesenden, dass sicherer Spurlaut aus jagdpraktischen und tierschutzrechtlichen Gründen unabdingbar ist. Die Kritik an der Verbandsstöberprüfungsordnung des JGHV, nach der auch sichtlaut jagende Hunde eine Brauchbarkeit für die Stöberarbeit erlangen können, nahmen die anwesenden Vertreter des JGHV-Präsidiums zur Kenntnis. Fazit: Für eine erfolgreiche Stöberjagd ist eine Mischung von weit- und kurzjagenden, sicher spurlauten Hunden erforderlich. Bei den Vorbereitungen sollte man eher mehr Hunde einplanen, denn ähnlich wie die Hundeführer können auch wahre Stöberspezialisten wie Bracken und Beagle mal einen schlechten Tag erwischen und sie jagen dann eben nur zweit- oder drittklassig.
Ein besonderer Dank geht an den Forstbetrieb Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten AöR und dessen Vorstand Reinhardt Neft, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Der Betrieb stellt seit 13 Jahren nicht nur die Bühne für dieses große Ereignis. Ohne die Logistik vor Ort und die zahlreichen ehrenamtlichen Revierführer ist eine solche Prüfung undenkbar. Interessierte Hundeführer und Gäste merken sich schon jetzt das letzte Wochenende im Juni 2018 vor. Dann nämlich veranstalten die Brackenzuchtvereine im JGHV ihre 14. gemeinsame Verbandsfährtenschuhprüfung im Forstbetrieb Rothenbuch.
Christian Hohm, 1. Vorsitzender Verein Jagd-Beagle e.V.


Erster Preis für Nachsuchengespann

Marco Astfalk mit seinem Schwarzwälder Schweisshund „Aron vom Scheiblingstein“ errang bei der Hauptprüfung des Vereins für Schwarzwälder Schweisshunde e.V. am 15. Januar 2017 den ersten Preis.
Wir gratulieren unserem anerkannten Nachsuchengespann zu diesem tollen Erfolg!

Hier der Bericht:

Prüfungsbericht Hauptprüfung

Hund: SSH Rüde „Aron vom Scheiblingstein“, Chip Nr. 900200000080999, gew. 05.05.2015, ZB Nr. 201501
Führer: Marco Astfalk, Bahnhofstraße 28, 73642 Welzheim
Revierbeschreibung: Buchen-Fichtenmischwald, Hochebenen und Jagsttal
Wildart: Scharzwild
Sitz der Kugel: Linker Vorderlauf wurde spitz von hinten durchschossen, keine sichtbare Verletzung im „Leben“
Datum des Beschusses: Samstag 14.01.2017, vormittags im ersten Treiben
Wetter Samstag: kalt, heftiger Schneefall gegen Mittag
Wetter Sonntag (Nachsuche): geschlossene Schneedecke, klar und kalt
Fährtenstehzeit: ca. 26 Stunden
Beginn der Nachsuche: 10.15 Uhr
Ende der Nachsuche: 12.50 Uhr
Länge der Riemenarbeit: ca. 4,8 Km
Hatz: ja Länge: ca. 600 m
Fährtenlaut: ja
Sichtlaut: ja
Standlaut: ja
Verhalten am Stück: Aggressives Stellen der Sau, nach Abfangen mit kalter Waffe zupfen an Schwarte und lecken an Wunde, kein Versuch zum Anschneiden, Hund lässt sich problemlos abtragen.
Wildgewicht lebend: ca. 65 kg (aufgebrochen 52 kg)

Ablauf der Prüfungsarbeit:

Die Bache wurde am 14.01.2017 im ersten Trieb an einem unbekannten Stand beschossen. Ein anderer Schütze meldete eine gesichtete Schweißfährte. Aufgrund der vielen anderen Nachsuchen beschlossen wir diese Fährte erst am Sonntag den 15.01.2017 zu arbeiten. Hundeführer X setzte zuerst seine Hündin an. Diese arbeitete die Fährte bis in eine Dickung. Nachdem diese nach mehrmaligem erneuten Ansetzten keinen Ausgang mit Bestätigung fand, sollte ich vor der Dickung am letzten bestätigten Schweiß ansetzten. Ich setzte meinen Hund „Aron“ an der markierten Schweißfährte an. Er folgte der Fährte bis in die Dickung. Nach Absuchen verschiedener Auswechsel verließen wir die Dickung und folgten kurz einer Fährte. Aufgrund des Verhaltens von Aron und fehlender Bestätigung griff ich zurück und setzte nochmals vor der Dickung am letzten Schweiß an. Diesmal nahm Aron eine andere Fährte an und wir folgten dieser zielstrebig. Nach ca. 50 Meter kamen wir auch wieder auf Schweiß und folgten mit erhöhtem Tempo der Fährte. Auf Grund des Schneefalls am Vortag konnte nur selten Schweiß gefunden werden. Wir folgten dieser flüssig und ohne Probleme ca. 4,8km. An einer steilen Hangkannte des Jagsttals angekommen beschlossen wir, dass ich der Fährte weiter ins Tal folge und mein Begleiter oben an der Hangkannte entlang läuft. Nach ca. 30 Metern hangabwärts gab Aron auf einmal Laut und blieb stehen. Die Sau hatte sich unter einen Felsvorsprung eingeschoben und ergriff sofort die Flucht. Ich stürzte dabei und rutschte den Hang hinab. Hierbei verlor ich mein Gewehr und die Kimme der offenen Visierung brach ab. Aron folgte der Sau laut und stellte diese scharf in einem Totholzverhau mitten im steilen Hang. Ich konnte den Bail von unten angehen und kam an die Sau. Als ich diese jedoch erlegen wollte, war der Handspanner meiner Büchse eingefroren und die Sau nahm mich an. Durch das aggressive und energische Verhalten meines Hundes Aron, konnte ich diese jedoch mit meinem Messer abfangen und solange festhalten, bis diese verendet war. Aron konnte schnell wieder beruhigt werden und wurde dann von mir abgetragen.

Marco Astfalk


Nachsuche um Anfassen

Unter diesem Motto veranstalteten die KJV Backnang und die Nachsuchenstation Schwäbischer Wald einen Infonachmittag für Hundeführer, Jäger und andere am Nachsuchenwesen Interessierte. Das Wetter spielte recht gut mit, und so trafen sich rund 35 Personen am Muttertag an der Häuptleswiese bei Kaisersbach, nahe am Ebnisee gelegen. Das Team um Marco Astfalk hatte sich einiges ausgedacht, um das Thema Nachsuche mit all seinen Facetten „an den Mann bzw. die Frau“ zu bringen. Die größte Attraktion war zweifelsohne die von unermüdlichen Helfern in Bewegung gebrachte Pendelsau, an der sich auf die mitgebrachten Hunde unserer Besucher beweisen durften. Wolfgang Grass – Nachsuchenführer, Hundeausbilder und Hundezüchter – führte die Anwesenden in Theorie und Praxis in die Ausbildung des Welpen und Junghundes ein. Anschaulich wurden alle Schritte erläutert, die notwendig sind, um aus einem Jagdhundewelpen einen auf der Wundfährte brauchbaren Hund zu formen. Wie ein solch ausgebildeter Hund dann später auf der Fährte und am Stück arbeitet, demonstrierte im Anschluss Marco Astfalk mit seinem Schwarzwälder Schweisshundrüden Aaron. Danach präsentierten die Nachsuchenführer Ausrüstungsgegenstände für Hund und Nachsuchenführer, die notwendig sind, um Nachsuchen gesund und erfolgreich gestalten zu können. Eine PowerPoint-Präsentation über die Nachsuchenarbeit in der Praxis, gehalten von Fex Ott, Nachsuchenführer der KJV Ludwigsburg, rundete das Thema schliesslich ab. In der Zwischenzeit war auch der Grill aktiviert, so dass die von Christoph Knödler organisierten Würste zubereitet und verzehrt werden konnten.

Die Veranstalter bedanken sich bei allen Besuchern – die weitesten Anreisen hatten Teilnehmer aus Thüringen und Göttingen – und den Helfern! Sicherlich wird das nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!


Die neue Brauchbarkeitsprüfungsordnung des Landesjagdverbandes

Die aktuelle Version der Brauchbarkeitsprüfungsordnung des Landesjagdverbandes kann hier durch Anklicken heruntergeladen werden.


Brauchbarkeitsprüfung 2016

Am 13. und 20. August 2016 hatte die KJV Backnang zu Brauchbarkeitsprüfungen eingeladen. Gemeldet waren zum 1. Termin 11 Gespanne, zum 2. Termin 8 Gespanne. Geprüft wurden die Brauchbarkeit für Nachsuchen im Schalenwildrevier ( 11 Gespanne), allgemeine Brauchbarkeit (3 Gespanne), und die Brauchbarkeit für Nachsuchen unter erschwerten Bedingungen (5 Gespanne). Aufgeteilt wurden die Prüfungen in 4 verschiedene Richtergruppen. An beiden Prüfungstagen trafen sich die Richter um 7:30 Uhr zu einer Richterbesprechung. Im Anschluss daran wurden dann die Hundeführer begrüßt. Bei allerbesten Wetterbedingungen konnten die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Jagdgenossen ihr Leistungspotenzial zeigen.

Nach der Schussfestigkeit im Feld, welche alle Prüfungsgruppen nacheinander absolvierten, ging es zu den jeweiligen Schweißarbeiten. 2 der Gespanne wählten das Fach „Fährtenschuh 1000 m“. 1 Gespann konnte diesen Teil leider nicht erfolgreich abschließen. Von den insgesamt 19 gemeldeten Gespannen konnten 18 die Prüfung mit erfolgreichen Ergebnissen abschließen.

Das beste Ergebnis der 1000 m Fährte war die Brandlbracke „Capo v. d. Sattlerleitn“ unter seinem Führer Andreas Nerbel. Er erhielt den Wanderpreis der KJV Backnang.

Das beste Ergebnis bei der allgemeinen Brauchbarkeit erreichte die Weimaranerhündin Demi v. Linshof unter ihrem Führer Helmut Müller.
Bei den Nachsuchen im Schalenwildrevier 400 m über Nacht hatte das beste Ergebnis der HS Leopold v. Laußnitzer Jägerhof mit seinem Führer Markus Albrecht.

Der Abschluss fand wie im vergangenen Jahr in der Jagdhütte „Wolfshalde“ statt, wo KJM Werner Stark und Prüfungsleiter Lothar Glass die Preisverteilung vornahmen.

Bedanken wollen wir uns bei allen Revierinhabern, welche uns ihre Reviere zur Ausrichtung der Prüfungen zur Verfügung gestellt haben. Ohne sie wäre dies nicht möglich. Ebenso ein Dank an alle Helfer.

Lothar Glass

Brauchbarkeitsprüfung20160813_1

Markus Albrecht mit Leopold vom Laußnitzer Jägerhof Sieger in 400 m Schweiß

Brauchbarkeitsprüfung20160813_2

Brauchbarkeitsprüfung20160813_3

Brauchbarkeitsprüfung20160813_4

Brauchbarkeitsprüfung20160813_5

Brauchbarkeitsprüfung20160820_1

Brauchbarkeitsprüfung20160820_3

Brauchbarkeitsprüfung20160820_4

Brauchbarkeitsprüfung20160820_5

Brauchbarkeitsprüfung20160820_6

Brauchbarkeitsprüfung20160820_7


Brauchbarkeitsprüfung 2015

Am 15.8.2015 hatte die KJV Backnang zur Brauchbarkeitsprüfung eingeladen. Gemeldet waren 10 Gespanne in unterschiedlichen Voraussetzungen. Geprüft wurde die Brauchbarkeit für Nachsuchen im Schalenwildrevier (4 Gespanne), Allgemeine Brauchbarkeit (4 Gespanne) und die Brauchbarkeit für Nachsuchen unter erschwerten Bedingungen (2 Gespanne). Für jede Prüfung gab es eine eigene Richtergruppe. Pünktlich um 8.00 Uhr wurden nach den Richterbesprechungen die Hundeführer begrüßt. Bei angenehmen Temperaturen konnten die Hunde ihr Leistungspotenzial zeigen.

Nach der Schussfestigkeit im Feld, welche alle Prüfungsgruppen nacheinander absolvierten ging es dann zügig zur Schweißarbeit. Acht der Zehn gemeldeten Gespanne konnten die Schweißarbeit positiv abschließen. Die zwei Gespanne welche nicht bestanden haben, war einer bei der allgemeinen Brauchbarkeit und einer bei der Nachsuche unter erschwerten Bedingungen durchgefallen. Die Prüfungsgruppe der allgemeinen Brauchbarkeit gingen danach direkt ins Feld , Schleppenarbeit war angesagt. Hierbei konnten drei, der gemeldeten vier Gespanne die Teilprüfung bestehen. Anschließend ging es zur Wasserarbeit, welche in kürzester Zeit absolviert wurde.

Es konnten drei Gespanne die allgemeine Brauchbarkeit, vier Gespanne die Nachsuche im Schalenwildrevier/Übernachtfährte und ein Gespann die Brauchbarkeit für Nachsuchen unter erschwerten Bedingungen, die Prüfung bestehen. Zwei Gespanne hatten das Prüfungsziel nicht erreichen.

Der Abschluss fand in der Jagdhütte am „Wolfsbuckel“ statt.

KJM Werner Stark nahm die Preisverteilung vor. Den Wanderpreis der Brauchbarkeitsprüfung Fach „Schweiß“ konnte Oliver Dötz mit seiner Kopov Hündin „Amber“ entgegen nehmen.

Herzlichen Dank an die Revierinhaber, die ihre Reviere für diese Prüfung zur Verfügung gestellt haben, an Prüfer , Helfer und Hundeobmann Lothar Glass ohne welche diese Brauchbarkeitsprüfung hätte nicht abgehalten werden können.

IMG_1639

IMG_1646

Zwischenbericht Brauchbarkeitskurs

Zurzeit befinden sich rund 11 Hundegespanne im Vorbereitungskurs zum Ablegen der Brauchbarkeitsprüfung. Kursleiter und Hundeobmann Lothar Glass vermittelt im laufenden Kurs den Teilnehmern die Fächer Gehorsam, Schweiß und Apportieren zum Ablegen der Prüfung.

0e532f5fa087a4be1d9fc41cca479416

5a4c4295cd2a27682e796b1ed3f51079


Allgemeine Brauchbarkeit

Am 06.09.2014 hat die KJV Backnang im Revier Sulzbach zur allgemeinen Brauchbarkeitsprüfung eingeladen. Gemeldet waren 6 Gespanne. Pünktlich um 08.00 wurden nach der Richterbesprechung die Hundeführer begrüßt. Bei sonnigem und angenehmen Temperaturen konnten die Hunde ihren Leistungspotenzial zeigen.

Nach der Schussfestigkeit im Feld ging es dann zügig zur Schweißarbeit, welche alle Hunde mit Bravour bestanden haben. Gegen 12.00 wurde eine kurze Mittagspause eingelegt zur Stärkung der Richter und Hundeführer. Danach ging es ins Feld, um die Schleppenarbeit abzunehmen. Hierbei konnten 2 von den 6 gemeldeten Hunden das Prüfungsfach nicht bestehen.

Anschließend ging es zur Wasserarbeit, welche mit sehr großer Begeisterung von den restlichen 4 Hunden in kürzester Zeit absolviert wurde.

Der Abschluss fand in der Jagdhütte am „Wolfsbuckel“ statt. Herzlichen Dank an die Revierinhaber sowie alle Helfer für ihre Unterstützung.

Kreisjägermeister W. Stark selbst nahm die Preisverteilung vor. Es konnten 4 Hunde die allgemeine Brauchbarkeit bestätigt bekommen, ein Hund die Nachsuche im Schalenwildrevier/Übernachtfährte. Ein Hund hat das Prüfungsziel nicht erreicht.

Bericht: Lothar Glass, Foto: Thorsten Stark

brauchbar


Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchen

Am 23.08.2014 pünktlich um 7:30 Uhr fanden sich alle Richter und die gemeldeten 6 Prüfungsgespanne bestehend aus 5 Hundeführern und 6 Hunden an der Jagdhütte von Obmann Hundewesen Lothar Glass im Bereich Sulzbach/Murr ein.
Nach einem zünftigen Weißwurstfrühstück wurde die Prüfung pünktlich um 8:00Uhr nach der offiziellen Begrüßung der Rüdefrau und Rüdemännern begonnen.

Bei traumhaftem Prüfungswetter wurden zu Beginn die Gehorsamsfächer und die Schussfestigkeit im Feld geprüft. Folgend die Schweißarbeit mit angehängter Anschneideprüfung abgearbeitet, welche für die 6 Prüfungsgespanne keine Probleme bereitete. Die Richter konnten durchgearbeitete Hunde bewerten, wobei alle 6 Hunde die Prüfung bestanden.
Alle Prüfungsfächer konnten reibungslos durchgeprüft werden, um ca. 13:30Uhr war die Prüfung beendet.

Kreisjägermeister Werner Stark ließ es sich nicht nehmen die Prüfungsurkunden vor Ort zu unterschreiben und den jeweiligen Hundeführern für die erbrachte Leistung zu gratulieren.
Prüfungsleiter Lothar Glass und Richterobmann Wolfgang Graß überreichten die Urkunden den stolzen Rüdemännern.
Im Anschluss wurde auf der Jagdhütte noch Würste und kühle Getränke gereicht, so dass ein schöner und erfolgreicher Prüfungstag seinen Abschluss fand.

Besonderen Dank gilt Axel Kalmbach und Lothar Glass die ihre Reviere für die Prüfung zur Verfügung stellten. Aber natürlich auch Herzlichen Dank an die Prüfer Markus Haller, Gabi Eisele, Wolfgang Graß und Lothar Glass, welche ihre Zeit für diese Prüfung zur Verfügung gestellt haben.

Gemeldet waren: Patrick Rieder mit Kopov „Artos“, Simon Kohl mit Heideterrier „Basko“, Julian Haug mit den Heideterriern „Cleo“ und „Bobby“, Gunter Ortlieb mit Teckel „Kyra“ und Thorsten Stark mit Brandlbracke „Balu“.

Bericht und Foto: Thorsten Stark

schweiss1