Aktuelles

Herzlich willkommen
bei der Kreisjägervereinigung Backnang e.V.



 

 


Hegering Weissacher Tal

Das für Montag, 20. August 2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr geplante Kurzwaffentraining im Schießsportzentrum Allmersbach am Weinberg muss leider ausfallen.


Rehkitz-Präparat entwendet

Am Dienstag, 17. Juli 2018 war unsere Jugendobfrau Julia Hönig mit einer Schulklasse aus Backnang im Auftrag von Lernort Natur unterhalb des Schüttbergs unterwegs. Sie hatte verschiedene Stationen aufgebaut, unter anderem auch eine über das Rehwild. Mit dabei hatte sie ein präpariertes Rehkitz. Als sie nachher die Sachen wieder einsammeln wollte, war das Rehkitz entwendet. Alles Andere lag noch an Ort und Stelle. Sie fragte eine andere Schulklasse, die sich auf dem Spielplatz befand, ob sie etwas gesehen haben und auch einen Stadtarbeiter konnte sie befragen. Aber keiner hatte irgendwas gesehen.
Wer hat am Dienstag, 17. Juli 2018 zwischen 10 und 12 Uhr unterhalb des Schüttberges in Waldrems ein präpariertes Rehkitz entwendet oder beobachtet, wer es entwendet hat?
Hinweise jeglicher Art bitte unter 0162 7317 844 melden.

Nachfolgend ein Bild des Präparats:


Hundewesen

Nachsuchengespann erfolgreich!

Mit drei Püfungsergebnissen als Suchensieger startet das anerkannte Nachsuchengespann Wolfgang Graß mit seiner zweijährigen DD-Hündin Wally (Akay vom Franzosenbrunnen) in die kommende Jagdsaison.
Nachdem sie letzten Oktober die VGP mit 322 Punkten und einem ersten Preis, sowie der Note 4h beim Nasengebrauch als Suchensieger bestanden hatten, konnten die beiden dieses Frühjahr ihre Qualitäten bei drei Fährtenschuhprüfungen bestätigen!
Auf der 20 Std.-Fährte bei Kelheim (FS I) und bei der 40 Std.-Fährte bei Keltern (FS /II) kamen die beiden ohne Abruf zum Stück.
Bei der Prüfung bei Keltern im Raum Pforzheim kamen nur drei der 7 gestarteten Gespanne zum Stück! Nur ein Gespann stellte sich der 40 Stunden-Fährte.
Bei der Nachsuche ohne Richterbegleitung im Geisenfelder Forst erreichten sie nach 26 Minuten das Stück und fanden fünf der acht Verweiserblätter, die den Beweis der Fährtentreue signalisieren sollen.
Zusammen mit vier weiteren Gespannen erhielten sie das „Bronze Siegel“.


Der Landesjagdverband informiert:

Frischer Wind in der ­Agrarförderung

Die Allianz für Niederwild stellte die Agrarförderprogramme des Landes auf den Prüfstand. Ein Meilenstein ist nun mit einer neuen Fördermaßnahme erreicht.


Foto: René Greiner/LJV

Erstellt am 30.07.2018
Es ist Mitte Oktober im Jahr 2017. Auf einer Wiese südlich des Flughafens Stuttgart, nahe der Bundestraße 27 treffen sich einige Personen und warten. Ein dunkler Wagen fährt vor, Landwirtschaftsminister Peter Hauk steigt aus. Anlass des Treffens ist die Projektvorstellung „Allianz für Niederwild“ und die Eröffnung der ersten Modellregion auf den Fildern. Bei der Besichtigung mehrjähriger Blühflächen kommt die Frage nach den aktuellen Umsetzungsmöglichkeiten auf. Es wird schnell klar: In dem Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) sind bisher nur einjährige und überjährige Blühmischungen möglich. Was vor allem das Rebhuhn braucht, fehlt hingegen, nämlich Brachestrukturen als Brutplatz im kleinräumigen Wechsel mit geeigneten Nahrungsflächen. Im Nachgang zu dem Termin wurden die LAZBW-Wildforschungsstelle und der Landesjagdverband vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz aufgefordert, eine niederwildfreundliche Fördermaßnahme für das FAKT auszuarbeiten. Mit Erfolg! Ab 2019 wird es eine solche Maßnahme unter dem Titel „Blüh-, Brut- und Rückzugsflächen“ geben.

Die Maßnahme

Mit der neu eingeführten FAKT-Maßnahme fördert das Land Baden-Württemberg Landwirte, die Flächen aus der Produktion nehmen und dafür mehrjährige Lebensräume für Feldhase, Feld­vögel und Insekten schaffen. Die Bewirtschaftung ist einfach erklärt: Im ersten Standjahr wird die komplette Fläche mit einer Blühmischung eingesät. Ab dem zweiten Standjahr wird im Wechsel die Hälfte der Blühfläche stehengelassen und die andere Hälfte umgebrochen und neu eingesät. Dadurch wird die Strukturvielfalt auf Schlagebene erhöht und ein Nebeneinander von Deckung (Brut- und Setzplatz) und Nahrungshabitat geschaffen. Die Vorteile Mit dieser Maßnahme sollen neben dem Niederwild vor allem auch Blütenbesucher, insbesondere Wildbienen, und landwirtschaftliche Nützlinge, wie z. B. Spinnen oder Laufkäfer, gefördert werden. Darüber hinaus stellen Agrarumweltmaßnahmen ein alternatives Einkommen für Landwirte dar. Ein weiterer Vorteil der Maßnahme: Im letzten Antragsjahr wird der Vorfruchtwert des Ackers gesteigert Die Fördervoraussetzung Wie im Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) üblich, ist die Zahlung der Ausgleichsleistung an bestimmte Bedingungen gekoppelt:
– Aussaat einer vorgegebenen FAKT-Blühmischung bis spätestens 15. Mai (10 kg/ha),
– Einhaltung einer Winterruhe bis 15. Januar im Folgejahr, danach auf ca. ½ der Fläche Mulchen und Boden­bearbeitung zur Vorbereitung der Neuansaat möglich,
– Spätestens bis 15. Mai auf ½ (mind. ⅓ bis max. ⅔) der Fläche Neuansaat der Blühmischung, Querteilung empfohlen,
– In den folgenden Antragsjahren wechseln Neuansaat und Bracheteil jährlich,
– Kein Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Im letzten Antragsjahr ist eine ackerbauliche Nutzung (Vorbereitung einer Folgekultur) auf der Förderfläche wieder ab dem 01.09. möglich,
– Mindestgröße 0,5 ha, Mindestbreite 10 m,
– Die Maßnahme ist 5 Jahre auf der gleichen Fläche durchzuführen,
– Anrechnung als Ökologische Vorrangfläche ist nicht möglich,
– Die jährliche Ausgleichsleistung beträgt 540 €/ha (Kalkulationsgrundlage: Durchschnittliche Deckungsbeitragsverluste).

Welche Rolle spielt die Jägerschaft

Den Jägerinnen und Jägern kommt bei der Einführung dieser neuen Maßnahme eine wichtige Rolle zu. Der Vorteil der Jägerschaft ist eine durch das Revierjagdsystem bedingte flächendeckende Präsenz im Land und in den meisten Fällen ein guter Draht zur Landwirtschaft, das gilt es zu nutzen. Die Allianz für Niederwild erarbeitet derzeit in Abstimmung mit dem Ministerium ein Faltblatt zur neuen FAKT-Maßnahme. Machen Sie jedoch schon jetzt Werbung bei Ihren Landwirten. Weisen Sie darauf hin, dass ab dem Jahr 2019 diese Maßnahme im Förderprogramm enthalten ist und so dem Rebhuhn, Feldhasen und anderen Offenlandarten geholfen werden kann.



Lernort Natur

Am 6. Juli 2018 wurde das Lernort Natur Mobil zum Sommerfest des Markuskindergartens in Backnang eingeladen. Neben vielen verschiedenen Präparaten entdecken, konnten die Kinder ein Waldquiz ausfüllen. Wer klever war, fragte einen der drei „Fachleute“ Gustav, Nobbe oder Julia um Rat.
Auch die Eltern konnten sich anhand Schautafeln und Prospekten über die Wildtiere informieren und lernten noch das ein oder andere dazu. Das LeNa-Mobil war ein Magnet für alle Altersklassen und hatte wieder viele Überraschungen für die Kinder dabei.


Wildsammelstellen im Rems-Murr-Kreis

Hier kann man durch Anklicken die Adressen, Telefonnummern und Öffnungszeiten sämtlicher aktueller Wildsammelstellen im Rems-Murr-Kreis aufrufen.


Wir begrüßen

Christoph Dahl aus Stuttgart, Marius Wohlfarth aus Murrhardt, Bernd Altvater aus Althütte, Vincenzo De Pilla aus Bietigheim-Bissingen und Stefan Grätsch aus Backnang.


Wir gratulieren

zum 82. Geburtstag Peter Henzler aus Fellbach und Manfred Taxis aus Murrhardt, zum 81. Geburtstag Bernhard Spiess Aus Backnang und zum 70. Geburtstag Werner Wolf aus Murrhardt.


Die Arbeit der KJV Backnang e.V. erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG

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