Corona-VO

Hinweise zur Durchführung von Drückjagden

pdficon_large   MLR – Hinweise Drückjagden nach Corona-VO
Stand: 16.12.2020

pdficon_large Muster Hygienekonzept für Drückjagden als Word-Dokument zum Ausfüllen am PC
Stand: 1.11.2020

pdficon_large   LJV BW – Empfehlungen Hygienekonzept Gesellschaftsjagden
Stand: 6.8.2020


Neue Corona-Verordnung und Jägerausbildung

(Stand: 12.01.2021 / Quelle: LJV Baden-Württemberg / MLR)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die letzte Änderung der Corona-Verordnung Baden-Württembergs mit ihren „Lockdown“-Regelungen ließ für uns alle wieder viele Fragen offen, insbesondere ob und wie die jagdliche Ausbildung derzeit stattfinden darf. Zur Durchführung von Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung hat uns das MLR aktuell mitgeteilt:

Nach der aktuellen Corona-Verordnung (Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 vom 30. November 2020) in der ab 11. Januar 2021 gültigen Fassung sind nach § 1b Abs. 1 „sonstige Veranstaltungen“ untersagt. Hierunter fallen auch die Jägerprüfung und die Jägerausbildung.

Somit können zunächst bis 31. Januar 2021 im Rahmen der Jägerausbildung auch keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Zulässig wäre allenfalls die Schießausbildung unter der Voraussetzung, dass diese auf Anlagen stattfindet, die im Freien liegen und das Schießen nur mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes und einer weiteren Person stattfindet. Das Durchführen der Schießausbildung wird aber nach dem Sinn und Zweck der CoronaVO nicht für sinnvoll erachtet.

Es bleibt abzuwarten, wie die rechtlichen Regelungen nach dem
31. Januar 2021 ausgestaltet werden. Das hängt von der Entwicklung des Pandemiegeschehens ab.
Erst dann können Aussagen dazu getroffen werden, ob die Prüfungen im März stattfinden können.

Falls sich ab 01.02.2021 Änderungen ergeben, werden wir aktuell informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Bodo Baier
Bereich Aus- und Fortbildung
Sekretariat Jägerprüfung


Tel. 0711-26 84 36-08, Fax – 29


Neue Corona-Verordnung und Jagd

(Stand: 11.01.2021 / Quelle: LJV Baden-Württemberg)

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem sich Bund und Länder am 05.01.2021 grundsätzlich darauf verständigt hatten, die derzeit geltenden Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens beizubehalten bzw. in einigen Bereichen noch zu verschärfen, hat das Land Baden-Württemberg seine Corona-Verordnung mit Wirkung zum 11.01.2021 angepasst. Sie gilt vorerst bis zum 31.01.2021.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Ziel der Neuregelungen ist es, die Zahl der persönlichen Kontakte so weit als möglich herunterzufahren, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.
In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden deshalb Zusammenkünfte im privaten wie im öffentlichen Raum auf Angehörige des eigenen Hausstandes und maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person beschränkt.
Der 15 km-Aktionsradius in Gebieten mit einer Befallsinzidenz größer 200 Personen pro 100.000 Bewohner gilt in Baden-Württemberg vorerst nicht.

Die Einzeljagd ist damit weiterhin möglich, auch das Bergen von Wild mit einer Hilfsperson oder die Nachsuche mit einem Hundeführer.
Die Ausgangsbeschränkungen sind weiterhin gültig, gelten aber nicht für die Einzeljagd auch zwischen 20 und 5 Uhr bei der Jagd zur Tierseuchenprävention und zur Wildschadensverhütung.

Bewegungsjagden auf Schalenwild dienen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und sind deshalb weiterhin unter Beachtung strenger Auflagen zulässig. Auch hier muss die Einschränkung der Kontakte besonders beachtet werden.

Die Durchführung von Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung sind Veranstaltungen. Aufgrund der Neuregelungen sind diese jedoch bis Ende des Monats vermutlich nicht in Form von Präsenzveranstaltungen möglich. Zulässig sind alle Formen der digitalen Wissensvermittlung. Wir werden mit dem Ministerium Ländlicher Raum zeitnah klären, wie es mit den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung unter den aktuellen Vorgaben der Corona-VO aussieht (Präsenzunterricht im Saal bzw. im Freien, Schießausbildung).

Noch offen ist, ob die Jägerprüfung im März wie vorgesehen durchgeführt werden kann. Das hängt wesentlich davon ab, wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt. Vor Ende Januar ist deshalb darüber keine verbindliche Aussage möglich.

Vereinsveranstaltungen sind derzeit als Präsenzveranstaltungen nicht möglich. Ob Hauptversammlungen, die üblicherweise im ersten Quartal stattfinden, durchführbar sind, ist momentan nicht abschätzbar.

Schießstätten: Schießsport- und Schießsportanlagen im Freien dürfen mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes und einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, bei dienstlichen Zwecken und beim Spitzen- oder Profisport genutzt werden.
Es dürfen nur noch öffentliche und private Sportanlagen bei denen es sich um weitläufige Außenanlagen handelt genutzt werden. Hierzu zählen offene und teilgedeckte Schießstände nicht! Die Personenbeschränkung bezieht sich auf die gesamte Schießanlage.
Die Absolvierung des Schießübungsnachweises ist damit vorerst bis zum 31.1.2021 nicht mehr möglich.
Der LJV wird mit dem MLR abklären, ob die Schießausbildung im Rahmen der Kurse zur Vorbereitung für die Jägerprüfung möglich ist.

Nicht möglich ist das Jagdhornblasen, insbesondere Übungsabende.

Sobald wir weitere Informationen zur jagdlichen Ausbildung haben oder es weitere Informationen zum Thema Corona-Beschränkungen und Jagd gibt, werden wir Sie zeitnah informieren. Aktuelle Informationen gibt es auch immer auf der LJV-Homepage.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Dr. Erhard Jauch
Hauptgeschäftsführer
Bereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
Tel. 0711/26 84 36 -14, Fax – 29